Ludus ante Portas

Für die Design- und Kulturtage in Trier erstellten wir ein Spiel, welches an das Weltkulturerbe, die Porta Nigra, projeziert und vor Ort gespielt werden konnte.

Drei Tage lang konnten Besucher der Design- und Kulturtage an der Porta Nigra als Germanen die Porta Nigra mit Katapulten beschiessen oder als Römer versuchen, die Porta Nigra zu verteidigen. Die Spielgeometrie wurde so angepasst, dass sie mit der realen Porta Nigra übereinstimmt. Mit einem riesigen Team von über 40 Leuten war der Organisationsaufwand enorm, vor allem, da es für die meisten von uns das erste große Projekt war.

Nach den Design- und Kulturtagen in Trier zeigte die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz Interesse an Ludus ante Portas. Für die Projektion innerhalb der Festung Ehrenbreitstein mussten wir das Spielfeld ein wenig verändern. Da wir nun nicht mehr direkt auf die Porta Nigra projezierten, wurde ein Hintergrundbild eingefügt und viele Schwächen behoben, die während der Projektion in Trier aufgefallen sind. So haben wir besser kenntlich gemacht, wenn ein Römer kein Schild mehr hat und Katapulte eingefügt, damit die Spieler der Germanen besser verstehen, wen sie spielen. Zusätzlich haben wir einen Timer für die Spielzeit eingefügt und der Hintergrund ändert sich im Verlauf des Spiels von Tag zu Nacht. Im Rahmen des jährlichen Festungsleuchten in der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz wurde dann „Ludus ante Portas“ zwei Wochen lang täglich projeziert.

Mein Aufgabenbereich

Zu Beginn des Projekts war ich für die Ausarbeitung eines Prototypen zuständig. Für das finale Spiel kümmerte ich mich um die Spiele-Logik (Verlust und Siegbedingungen) und die Steuerung der 5 römischen Spieler. Da bei einem Team aus 40 Leuten vieles drunter und drüber geht und gegen Ende viele abgesprungen sind, war ich außerdem zusammen mit einem Kommilitonen für die gesamte Organisation vor Ort und sämtliche Testläufe zuständig. Zudem haben wir sämtliche gefundenen Fehler im gesamten Projekt behoben.

Die Projektion in Koblenz verlief da etwas ruhiger. Ich habe hier versucht, das Anmelden von 10 Controllern mit Hilfe eines Hauptmenüs zu verbessern, da dies eines der Hauptprobleme in Trier war. Zum besseren Testen fügte ich ebenfalls die Möglichkeit ein, mit weniger als 10 angemeldeten Controllern zu spielen. Aktuell sind mindestens 2 Spieler notwendig, weshalb die aufgenommen Screenshots auch lediglich zwei Spieler zeigen.